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Oktober 1997

Hilfe für Hochwassergeschädigte in Tschechien


Foto: Waldkraiburger Nachrichten / Georg Meling

Nach der Hochwasserkatastrophe im Sommer 1997 standen viele Tschechen und dort lebende Deutsche vor dem Nichts. Es sollte bewußt nicht nur den hochwasserge-schädigten Deutschen, sondern auch den betroffenen tschechischen Familien geholfen werden. Die vom Hochwasser betroffenen Menschen lebten teilweise in Notunterkünften.

Mit den Spenden konnten wir helfen, zumindest den nötigsten Bedarf für das tägliche Leben schnell wieder aufzubauen und vorallem die dortige Bevölkerung einigermaßen für den bevorstehenden Winter auszurüsten.

Unter dem Motto "Hilfe ohne große Erklärung,
auch wir sind Kinder dieses Landes" wurden
viele Geld- und Sachspenden gesammelt. 553
Kartons mit Kleidung, 53 Säcke mit Betten und
Decken, zahlreiche Kinderspielsachen, Plüsch-
tiere und Elektrogeräte sowie drei Tonnen Lebensmitteln!

Ziel waren die Ortschaften Olbersdorf und Grulich, beide nahe der polnischen Grenze,

die durch das Hochwasser besonders schlimm
getroffen wurden. Am 3. Oktober startete un-
ser Hilfskonvoi mit insgesamt 12 Tonnen Hilfs-
güter, verladen auf vier LKWs und einem Be-
gleitfahrzeug in die Tschechische Republik. Die
zwölfköpfige Hilfsmannschaft aus Waldkraiburg,
geleitet von Heinz Hampel, wurde in Olbersdorf
im Kloster der barmherzigen Schwestern des
heiligen Karl Boromäus bestens untergebracht
und versorgt.

Aus vielen Dankschreiben geht hervor, daß unsere Hilfsgüter auch an beide Volksgruppen verteilt wurden.

siehe dazu:
"Ein Beitrag zur Völkerverständigung"
Waldkraiburger Nachrichten 2. Januar 1998
(146 kb-Bild)

weitere Zeitungsberichte:
"Zwölf Tonnen Hilfsgüter für Bedürftige"
Waldkraiburger Nachrichten 11.Oktober 1997
(183 kb-Bild)

"Hilfe für Hochwasseropfer in Tschechien"
Blickpunkt Wochenblatt 17. September 1997
(76 kb-Bild)





Heinz Hampel (2. v.l.) mit den Fahrern





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